10 Schritte zur inneren Balance

Apr 16, 2021

10 Schritte zur inneren Balance

Manchmal gibt es Zeiten im Leben wo alles drunter und drüber geht

Deine Lebensumstände sind ganz plötzlich turbulent und chaotisch. Nichts passt mehr…..in deiner Beziehung herrscht große Flaute, die Kinder sind auf der Suche nach sich selbst oder deine Arbeit stresst nur noch und deine Freunde haben auch keine Zeit für dich. Vorbei ist es mit Leichtigkeit, Gelassenheit, Harmonie und innerem Gleichgewicht.

Du bist am besten Wege deine innere Balance zu verlieren!

Doch warum so plötzlich? Was ist passiert? Wie kann das geschehen? Was wollen deine Lebensumstände dir zeigen? Bis vor kurzem war doch noch alles in bester Ordnung – oder doch nicht? Hast du etwas übersehen?

Hast du dich selbst überschätzt und warst mit deiner Energie ständig bei den Anderen und hast ganz auf dich vergessen?

Hast du dir Gedanken gemacht wie du deinen Lieben helfen kannst und du hast nicht gemerkt, dass es dir selber immer schlechter geht?

Hast du über Lösungen nachgedacht, die dich eigentlich gar nichts angehen? Doch dein inneres Bedürfnis zu helfen zwang dich dazu?

Hast du die leisen Anstupser nicht wahrgenommen, die in letzter Zeit immer wieder anklopften wie z.B. deine Lustlosigkeit, deine Energielosigkeit, deine Müdigkeit, deine schlechte Laune, deine Ungeduld und Gereiztheit?

„Denn wenn dir im Außen so viel Chaos gespiegelt wird zeigt dir das dein inneres Chaos!“

Du bist einfach nicht bei dir, du bist nicht mit deinem innersten Kern verbunden!

So fühlt es sich an wenn Veränderung notwendig wird. Denn so plötzlich verschlechtern sich deine Lebensumstände nicht. Da gab es schon Vorzeichen, doch du wolltest sie nicht wahrhaben.

Aber jetzt ist es genug und das Leben packt dich am Schopf und sagt:“ Schau jetzt endlich mal hin, nimm zur Kenntnis dass da einiges nicht stimmt. Du kannst so nicht weiter machen und es ständig vor dir herschieben“.

Du hast keine Ahnung was du in dieser Situation tun sollst. Deine Gefühle schwanken auf und ab, manchmal traurig, dann zornig oder hilflos. Du kannst keine klaren Gedanken fassen, alles schwirrt in deinem Kopf herum. Zu guter Letzt fängt auch noch dein Körper an zu streiken. Doch manchmal ist es das Beste was dir passieren kann, denn dann bist du zur Ruhe gezwungen.

Stelle dich deinem inneren Chaos

Lasse die unangenehme Situation im Außen los und richte deinen Fokus auf dich, in dein Inneres. Werde still, nimm wahr was in deinem Inneren rumort und stelle dich endlich diesem unangenehmen Gefühl in dir. Lauf nicht davon, so wird es nicht besser, es dauert nur länger und es kostet dich so viel deiner Energie. Und je länger du es hinauszögerst desto schmerzhafter werden die Anstupser. Nichts passiert ohne Ursache, das ist klar. Doch oft vergeht viel Zeit bis du mit der Wirkung der Ursache konfrontiert wirst.

Frage dich: „Was habe ich in dieser Situation zu lernen? Was ist jetzt zu tun?“

Dein Widerstand ist groß, dein Ego sträubt sich.

Du willst diese Situation so schnell wie möglich verändern, du willst die Gefühle nicht spüren, die Angst und Hilflosigkeit bringen dich zur Verzweiflung. Du willst diesen furchtbaren Zustand verändern, doch du weißt nicht wie. Kennst du das?

Ich kenne das nur zu gut. Immer wieder gibt es Situationen in meinem Leben wo ich es einfach verpasse auf mein Inneres zu hören. Manchmal ist diese Stimme in mir viel zu leise, ich höre sie nicht wenn ich mit zu vielen Sachen auf einmal beschäftigt bin.

Und dann passiert genau das – von einem Tag auf den anderen fühl ich mich total schlecht. Doch dann wird mir klar: Wenn ich mich wieder gut fühlen will, wenn ich wieder in meiner Mitte sein will, muss ich meiner inneren Stimme Gehör schenken.

 

Es ist fast schon wie ein Ritual

1. Schritt – Ruhe finden

Ich muss raus, in die Natur, ich muss mich bewegen.

Ich brauche Stille, absolute Stille.

Ich muss mit mir allein sein.

So kann sich der Aufruhr in mir beruhigen und die Gedanken werden klar.

Je stiller ich werde desto eher finde ich in meine Mitte. Je zentrierter ich bin, desto gelassener und ruhiger werde ich. So fällt es mir leichter wahrzunehmen welche Gefühle und Gedanken in meinem Inneren vorherrschen. Auf diesem Weg erkenne ich was mich blockiert und um welches Thema es geht.

Finde für dich selbst heraus, was für dich das Beste ist.

2. Schritt – Perspektivenwechsel

Ich betrachte mein Problem aus einer anderen Perspektive.

Ich schaue mir die Situation im Außen sehr genau an, welches Thema mir gezeigt wird.

Das Außen zeigt mir was in mir los ist – wie innen so außen.

So sehe ich vor mir was ich zu lernen habe.

3. Schritt – wahrnehmen

Ich höre und spüre in mich hinein, welche Gefühle und alte Glaubenssätze auftauchen.

Leise beginnt sich etwas in meinem Inneren zu bewegen. Ich will es nicht wahrhaben, nicht spüren doch ich kann es auch nicht leugnen oder aufhalten. Unangenehme Gefühle klopfen an, mein Innerstes ist in Aufruhr und löst Erinnerungen aus. Verschwommene Bilder kommen an die  Oberfläche. Ich weiß nicht wo es herkommt, es ist jetzt einfach da.

Welche ängstlichen, verwundeten seit langem unterdrückte Teile wollen endlich aus der Verbannung geholt werden? Sind es alte Bekannte, solche die sich in regelmäßigen Abständen bemerkbar machen, mich immer wieder auf eine gefühlsmäßige Achterbahn schicken und ich sie immer wieder mit  aller Kraft gleich wieder davon jage?

Ich nehme in diesem Moment einfach nur wahr was in mir ist.

4. Schritt – erkennen

Ich erkenne, dass alles was gerade in meinem Leben passiert von mir verursacht wurde.

Ich erkenne, dass ich mit meinen Gedanken und Gefühlen genau das anziehe.

Ich erkenne wie alte Prägungen mich blockieren.

So ist es wichtig diesem inneren Chaos meine volle Aufmerksamkeit zu schenken.

Es bedeutet, dass ich die Verantwortung für mich selbst übernehme.

5. Schritt – annehmen

Auch wenn es mir noch so schwer fällt, ich weiß das Einzige das mich weiter bringt ist – annehmen.

Also nehme ich mal meinen Wiederstand an, meine negativen Gefühle, meine Ängste, ich nehme die Situation und mein Problem an. Das ist manchmal ganz schön schwer, mein Ego ist hartnäckig und sträubt sich.

Doch aus Erfahrung weiß ich, nur so kann sich was ändern.

Allein durch das Annehmen kann sich schon einges lösen. Annehmen bedeutet, dass ich mit dem einverstanden bin was ist. Ich gebe mir selbst, dem Gefühl in mir, die Erlaubnis einfach zu sein.

Annehmen bedeutet Liebe und Liebe ist Heilung

6. Schritt – Dankbarkeit

Ich bitte um Hilfe und bin dankbar, denn Dankbarkeit bringt mich mitten in mein Herz. Ich erinnere mich wie viel ich schon geschafft, gelernt und verändert habe. Und was alles „gut“ in meinem Leben ist.

Durch das Gefühl der Dankbarkeit bringen wir uns selbst in eine positive Schwingung. Diese hilft uns unser Herz zu öffnen.

7. Schritt – Ressourcen erkennen

Ich frage mich was ich brauche um mich wieder wohl zu fühlen.

Ich frage mich was ich selber dafür tun kann.

Ich nehme mir ganz bewusst Zeit um einen inneren Dialog zu führen.

Ich mache Energiearbeit, erde und reinige mich.

8. Schritt – Entscheidung treffen

Ich ergreife die Chance, nutze den Moment.

Ich treffe eine Entscheidung und nutze meine Kraft diesmal anders! Ich nehme all meinen Mut und stelle mich meinen Ängsten. Die Angst ist mein bester Freund, sie zeigt mir genau was ich zu lernen habe.

Ich atme ganz bewusst in diese Gefühl der Angst hinein, bis sich eine Schicht nach der anderen löst. Ich atme und lass es geschehen.

9. Schritt – Handlungen setzen

Setze ganz bewusst andere Handlungen als bisher. Wenn du bis hierher gekommen bist, bist du schon einige Schritte deines Prozesses gegangen. Steh zu deinen Erkenntnissen und Entscheidungen.

Achte und respektiere dich selbst und deinen Weg – steh zu dir. Sei dir gewiss, deine innere Balance, deine Verbindung zu deinem Inneren zu halten, hat oberste Priorität.

10. Schritt – Vertraue

Vertraue –  deine Seele kennt den Weg. In der Stille findest du alle Antworten und Lösungen die du brauchst. Vertraue deinem Herzen, es will nur das Beste für dich. Vertraue deiner inneren Essenz, deinem göttlichen Bewusstsein. Vertraue darauf, dass du geführt wirst.

Jedesmal wenn dir dein Schatten begegnet, nimm ihn in dein Herz. Dein Schatten, dein Teil den du verdrängt hast, will einfach nur angenommen werden. Wenn du ihn liebst verwandelt sich der Schatten in Licht.

 

 

Meistens sind die Lernaufgaben immer die selben, sie sind nur jedesmal anders verpackt

Es geht vorerst ums erkennen und bewusst machen unserer Glaubensmuster und in Folge welche Gefühle sie auslösen. Daraus folgt die Erkenntnis, dass ich mir damit mein Leben kreiere.

Die größte Hürde ist das Annehmen von uns selbst, unseren vermeintlichen Schatten und Schwächen. Es geht darum, dass wir den Mut aufbringen zu uns zu stehen, genauso wie wir in diesem Moment sind.

Es ist wichtig offen und ehrlich seine Gefühle und Gedanken auszudrücken und wichtige Dinge auf den Punkt zu bringen. Danach ist es erforderlich zu handeln.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das Loslassen und Vertrauen. Doch ohne Vertrauen gelingt uns das Loslassen nicht. Aber wenn wir nicht loslassen können, blockieren wir uns selbst und können den notwendigen nächsten Schritt nicht gehen.

Es geht immer weiter

Es kann dir auch helfen wenn du dir deinen Prozess aufschreibst. Alle deine Gefühle, Glaubensmuster, Erkenntnisse und  wie es dir damit ergangen ist. Schreibe auf wie du dich gefühlt hast als du durch deine Ängste gegangen bist, was du gespürt hast als du mutig deine neuen Schritte gewagt hast. Und was dir geholfen hat sie zu wandeln und zu lösen. So kannst du verfolgen welche Strukturen sich in dir schon verändert haben.

Wenn du mutig und kraftvoll durch diesen Prozess gegangen bist, wirst du große Erleichterung, Freiheit und Lebensfreude spüren. Dein Selbstbewusstsein ist gestärkt, du fühlst wieder inneren Frieden. Aber vorallem hast du das Vertrauen in dich und die Zuversicht gewonnen, dass, wenn das nächste Mal alte Bekannte anklopfen du ihnen selbstbewusst und gestärkt entgegen treten kannst.

Mir ist bewusst,  dass es am Anfang nicht so einfach ist, alleine durch diesen Prozess zu gehen. Es bedarf Bewusstheit, Kraft und Mut einen Schritt nach dem anderen zu tun. Oft macht man drei Schritte nach vorn und bald drauf wieder zwei zurück. Und manchmal ist es auch notwendig sich Unterstützung und Hilfe zu holen.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es ist jeden einzelnen Schritt zu gehen. Wenn man in seinem Muster gefangen ist, ist es schwer einen anderen Blickwinckel einzunehmen. Der innere Stress senkt dein Energielevel so sehr, dass du deine Ressourcen nicht erkennst und es nicht wagst Entscheidungen zu treffen. Ich helfe dir gerne deinen Stress abzubauen und begleite dich durch deinen Prozess, sodass du wieder in deiner Mitte ankommst.

Du schaffst es und du wirst sehen, mit jedem weiteren Mal wird es leichter und einfacher!

Alles Liebe         Annemarie

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